Pierre Pinisch
McDonald's Dresden — Content Produktion
Social Media · seit 2025

McDonald's Dresden:
Vom Store-Account zur Marke mit echter Community

7.000

Follower heute

2 Mio.

Views / Monat

400

Follower bei Start

Seit September 2025 betreue ich die Social-Media-Kanäle von McDonald's Dresden. Als ich übernommen habe, standen sie noch am Anfang: rund 400 Follower auf Instagram, etwa 100 auf TikTok.

Die Aufgabe war nicht, einfach regelmäßig zu posten. Aus mehreren lokalen Restaurants sollte eine Marke werden. Wiedererkennbar auf Instagram und TikTok, nah an den Menschen aus der Region und ohne den Beigeschmack von Werbung.

Deshalb stand am Anfang vor allem eines: die Menschen hinter den Stores kennenlernen. Wer fühlt sich vor der Kamera wohl? Wer kann gut erklären? Wer bringt Persönlichkeit mit? Aus diesen Gesprächen kam die wichtigste Erkenntnis. Der einzige Vorteil, den kein nationaler Kanal kopieren kann, ist der Blick von innen.

Aus den ersten Drehs habe ich nach und nach feste Formate entwickelt. Mecces Mythen beantwortet Fragen, die sich sonst niemand zu stellen traut, und zwar von jemandem, der die Antwort aus dem Arbeitsalltag kennt. McThrowbacks holt alte Produkte und vergessene Momente zurück und lässt die Community mitreden. Making Of zeigt, wie ein Produkt wirklich entsteht. Mecces Leaks gibt einen ersten Blick auf neue Aktionen, bevor sie offiziell sind. Dazu kamen Mecces Inside, Taste Test und McComments.

Jedes Format wurde getestet, ausgewertet und weiterentwickelt. Was funktioniert hat, habe ich wiederholt und ausgebaut. Was nicht lief, habe ich angepasst oder aussortiert.

So ist Schritt für Schritt ein eigenes Content-System entstanden: Formate für Reichweite, für Communitybindung, für Insiderwissen, für Nostalgie und für aktuelle Produktaktionen. Die Regel dahinter bleibt immer gleich: kein Beitrag, der genauso vom nationalen McDonald's kommen könnte.

Parallel habe ich eine eigene Bildsprache aufgebaut. Die Reel-Titelbilder wurden lauter, klarer und im Instagram-Grid besser lesbar. Die Infoposts bekamen einen festen Look: große Headlines, starke Farben, Produktbilder, Doodles und ein lokales Branding.

Die ersten viralen Reels kamen schnell. Das Reel über die Pommes-Größen lief auf 2 Millionen Aufrufe, das Currywurst-Throwback auf 1,3 Millionen. Heute steht der Account bei rund 7.000 Followern auf Instagram, mit über 40 Millionen Aufrufen auf TikTok in zwölf Monaten.

Das Projekt zeigt, wie eine lokale Marke sichtbar wird: durch echte Menschen, klare Formate und konsequente Umsetzung. Und ohne sich wie Werbung anzufühlen.

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